Die Industrie-Vertreter v.l.n.r. Sparten-Geschäftsführer Michael Amann, Spartenobmann Markus Comploj, Bundesspartenobmann Sigi Menz und Bundessparten-Geschäftsführer Andreas Mörk.
© WKV

Industrie fordert mehr Einsatz auf allen Ebenen

Im Rahmen der Spartenkonferenz der Vorarlberger Industrie vergangene Woche appellieren die beiden Obmänner Sigi Menz (Industrie-WKÖ) und Markus Comploj (Industrie-WKV) eindringlich für mehr Einsatz der Politik und auch der Wirtschaft. 

„Wir stehen in einem extrem harten internationalen Wettbewerb und brauchen, um den Wohlstand im Land sicherstellen zu können, den vollen Einsatz aller,“ verdeutlicht Markus Comploj, Obmann der Vorarlberger Sparte Industrie, die Botschaft. „Die Industrie will keine Almosen in Form von Förderungen, sondern Rahmenbedingungen, die uns im globalen Wettbewerb helfen, erfolgreich zu sein“, hält Bundesspartenobmann Sigi Menz fest.

Die aktuelle konjunkturelle Lage und vor allem der Ausblick auf die nächsten Monate wurden beim Treffen der Industrie-Spitzen vergangene Woche in Lauterach als sehr ernst bezeichnet. Die Gemengelage in der ausklingenden Pandemie sei komplex und erschwere die Planungen. „Die marktwirtschaftlichen Prinzipien widersprechenden Förderungen nach dem Gießkannenprinzip, wie beispielsweise der Energiekostenzuschuss, kosten zwar riesige Summen, bringen jedoch nachhaltig kaum etwas“, sind sich Menz und Comploj einig und stellen klar: „Wir alle müssen unsere Hausaufgaben machen, die Wirtschaft, die Politik und auch die Interessensvertretungen. Überbordende Forderungen der Gewerkschaften bei KV-Verhandlungen und ein Ruf nach einer generellen Vier-Tagewoche sind ebenso kontraproduktiv, wie unrealistische Klimaziele, die nur die europäischen Länder treffen und ihnen massiv schaden würden.“

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