Radon
© istock.com - Francesco Scatena

Unternehmen profitieren von Radonmess-Studie

Das Klimaschutzministerium (BMK) plant eine gemeinsame Studie mit der WKÖ zu Radonmessungen in österreichischen Radonschutzgebieten.

Die erhobenen Daten fließen in österreichweite Empfehlungen zur Erhebung der Radonkonzentration an Arbeitsplätzen ein. Um die Daten zu erheben, stellt das BMK ein Kontingent an Radonmessungen zur Verfügung. Die Messungen werden von der vom Bund bei der AGES Linz eingerichteten Österreichischen Fachstelle für Radon durchgeführt und sind für die teilnehmenden Unternehmen kostenlos.

Hintergrund sind das 2020 in Kraft getretene Strahlenschutzgesetz sowie die neue Radonschutzverordnung. Demnach müssen Betriebe, die in Radonschutzgebieten Arbeitsplätze in Erd- und Kellergeschoßen haben, bis spätestens August 2022 Radonmessungen veranlassen

Mit den neuen Regelungen werden europaweite Vorgaben zum verstärkten Schutz der Bevölkerung vor Radon umgesetzt. Dazu wurde das österreichische Bundesgebiet im Zuge einer großangelegten Kampagne mit über 50.000 Messungen in Innenräumen vermessen und dann in Radonvorsorge- und Radonschutzgebiete unterteilt (Radonkarte (ages.at)). In Radonschutzgebieten sind zusätzlich zu baulichen Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten auch für viele Arbeitsplätze Maßnahmen zu treffen, die sich im Erd- und Kellergeschoß befinden.

Wer kann an der Studie teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt an der Studie sind Unternehmen in Radonschutzgebieten, die aufgrund der geänderten Gesetzeslage erstmals der Verpflichtung zur Radonmessung unterliegen und die bereit sind, dieser im zweiten Halbjahr 2021 nachzukommen.

Sie können sich direkt beim BMK für die Teilnahme bewerben. Die ausgewählten Unternehmen werden umgehend vom BMK verständigt. Ziel der Studie und daher der Auswahl der Unternehmen ist ein möglichst repräsentativer Querschnitt. Die Auswahl berücksichtigt daher Unternehmensgröße, Unternehmenssparte, Standort sowieso Zeitpunkt der Bewerbung.In Summe werden für die Studie rund 150 Unternehmen benötigt, die im Gegenzug für kostenlose Messungen die bei ihnen erhobenen Daten und Informationen zur Verfügung stellen. Diese fließen in österreichweite Empfehlungen zur Erhebung der Radonkonzentration an Arbeitsplätzen ein. 

Bewerbungen bis 31. Juli 2021 möglich

Bewerbungen sidn möglich bis das Kontingent ausgeschöpft ist. Detaillierte Informationen zu Radonschutzgebieten, zur Studie und zur Bewerbung unter radon.gv.at

Weitere Newsmeldungen

Der Arbeitskräftebedarf in Zahlen

Fachkräftestrategie: Umfrage 2022 für Vorarlberg.

18.8.2022
Mehr lesen

Heuer bereits 705 Neugründungen im Land

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 gab es heuer etwa 50 Neugründungen weniger, doch das Niveau bleibt hoch, blickt man etwa auf das erste Halbjahr 2020 zurück: In diesem Zeitraum wurden in Vorarlberg knapp 570 Unternehmen gegründet.

12.8.2022
Mehr lesen
Norbert Lux (Green Brands), Christine Schwarz-Fuchs (BuLu-Geschäftsführerin),  Dr. Kurt Fischer (Bürgermeister Lustenau)

Buchdruckerei Lustenau mit Green Brands Award ausgezeichnet

Die Buchdruckerei Lustenau (BuLu) erhielt als erstes Unternehmen österreichweit zum sechsten Mal in Folge den Green Brands Award.

5.8.2022
Mehr lesen
zurück zur News- & Meinungenübersicht