Andreas Gapp
© Oberstdorf Kleinwalser Bergbahnen

Klare Regeln für ein sicheres Skivergnügen

Die Bundesregierung hat heute ihr Konzept für die kommende Wintersaison vorgestellt: Strenge, einheitliche Regeln sollen kommen, um den Wintergästen einen sicheren Winter und ein unbeschwertes Urlaubserlebnis zu ermöglichen. Andreas Gapp, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in Vorarlberg, zeigt sich angesichts dessen sehr zuversichtlich: Klare, gemeinsam entwickelte und rechtzeitig kommunizierte Bestimmungen seien ganz im Sinne der Skigäste in Vorarlberg.

Das am Montag, den 20. September 2021 vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus präsentierte Winter-Sicherheitskonzept 2021/22 schafft zeitgerecht Klarheit für die Bergbahnen. Andreas Gapp, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen, zeigt sich daher zuversichtlich: „Wir freuen uns, dass es in Abstimmung mit den Bergbahnen heuer gelungen ist, früh klare und einheitliche Sicherheitsregeln zu definieren. Das ist nicht nur für die Betreiber ein großer Vorteil, sondern gibt vor allem unseren Gästen aus dem In- und Ausland rechtzeitig Sicherheit und Klarheit. Dank der Vorgaben können sich alle bestens auf den Winter einstellen und zeitig entsprechende Vorbereitungen treffen. Die Vorarlberger Seilbahnen leisten damit einen wichtigen Beitrag im Sinne aller Wintergäste.“ Durch das Konzept ist auch der Verkauf der Tickets geregelt: Beim Kauf des Tickets muss ein für die Gültigkeitsdauer des Skipasses gültiger Nachweis vorgelegt werden. Wer dann seinen 3-G-Nachweis, Lichtbildausweis und eine FFP2-Maske für die Seilbahnfahrt mitführt, der wird einen sicheren Skiwinter in vollen Zügen genießen können. Stichprobenartige Kontrollen im Gebiet sind durch die öffentliche Hand vorgesehen. „Der letzte Winter hat gezeigt, dass Skifahren ein sehr sicheres Freizeitvergnügen ist, wenn alle Verantwortung übernehmen. Wir Bergbahnen tun dies gerne und nehmen hier wieder eine Art Pionierrolle ein“, fasst Andreas Gapp abschließend zusammen.

Um das heute vorgestellte Konzept rechtskräftig zu machen, muss noch eine entsprechende Verordnung erlassen werden.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.

Factbox Seilbahnen Vorarlberg: 

Vorstand: Obmann Dr. Andreas Gapp (Kleinwalsertaler Bergbahn AG)
Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH)
Obmann-Stv. Thomas Lerch (Gargellner Bergbahnen GmbH & Co KG)
Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker

Mitglieder:       71 Betriebe, 32 Skigebiete
Liftanzahl:        306 Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte



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