Glücksspiel
© GettyImages

Illegales Glücksspiel: Schwarze Schafe aussperren

Im ersten Quartal 2022 wurden von den Bezirkshauptmannschaften und der Polizei fünf Kontrollen nach dem Wettengesetz durchgeführt. Dass diese konsequent weitergeführt werden, ist auch den Vorarlberger Wettunternehmen ein wichtiges Anliegen: „Denn im Gegensatz zu illegalen Betreibern sind die lizensierten Wettunternehmer in Vorarlberg bemüht, Vorschriften und Gesetze strengstens einzuhalten –und das hat sich auch im Rahmen der Kontrollen klar bestätigt“, sagt Pierre Mitternöckler, Sprecher der Vorarlberger Wettunternehmen.

So haben die Kontrollen im Bereich des Wettwesens bei den lizensierten Anbietern zu keinen besonderen Maßnahmen wie Betriebsschließungen oder deren Androhungen geführt. Vor allem auch deswegen begrüßen die Wettunternehmen den Kampf der Vorarlberger Landesregierung und der Exekutive gegen jegliche illegale Anbieter, sei es im Sportwetten- oder im Glückspielbereich: „Diese schaden nicht nur dem Ruf der lizensierten Unternehmen, sondern schädigen auch unsere Geschäftsgrundlagen – abgesehen davon, dass von den schwarzen Schafen Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Abgaben nicht eingehoben werden und Jugend- und Spielerschutz praktisch nicht vorhanden sind“, sagt Mitternöckler. 

Legale Wettunternehmen unterliegen strengsten Regelungen und Kontrollen – und kommen diesen offensichtlich auch nach. Jugendschutz, Datenschutz und Spielerschutz sind den legalen Anbietern ein großes Anliegen. „Hinzu kommt die laufende Umsetzung von Geldwäsche-Präventionsmaßnahmen. Es kann nicht sein, dass wir behördlichen und selbst auferlegten strengen Vorgaben nachkommen, während illegale Betreiber an Gesetz und Verantwortung vorbeiwirtschaften können – auf Kosten der Gesellschaft und der lizensierten Unternehmen, die sich der Öffentlichkeit um die Aufrechterhaltung eines seriösen Auftritts bemühen“, sagt der Sprecher der Wettunternehmen. Daher brauche es zur klaren Abgrenzung auch die Unterstützung in der medialen Berichterstattung: „Wir wünschen uns, dass missverständliche und irrtümliche Auffassungen rund um das Thema Sportwetten für die Zukunft ausgeräumt werden. Unser Ziel ist eine klare Abgrenzung zwischen illegalem Glückspiel beziehungsweise illegalen Sportwettanbietern und legalen, lizensierten Sportwettanbietern.“

Weitere Newsmeldungen

Norbert Lux (Green Brands), Christine Schwarz-Fuchs (BuLu-Geschäftsführerin),  Dr. Kurt Fischer (Bürgermeister Lustenau)

Buchdruckerei Lustenau mit Green Brands Award ausgezeichnet

Die Buchdruckerei Lustenau (BuLu) erhielt als erstes Unternehmen österreichweit zum sechsten Mal in Folge den Green Brands Award.

5.8.2022
Mehr lesen

Seit 1. August - Lockerung der Corona-Maßnahmen bringt Ende für Corona-Quarantäne

Die heute von der Bundesregierung angekündigte Lockerung der Corona-Maßnahmen führt zu einem Ende der Corona-Quarantänepflicht ab 1. August 2022. Wer sich nicht krank fühlt, kann demnach auch nach einem positiven Corona-Test das Haus verlassen, ist allerdings bestimmten Verkehrsbeschränkungen unterworfen. Dies bedeutet, dass eine FFP2-Maske getragen werden muss.

5.8.2022
Mehr lesen

Start-up-Barometer Vorarlberg 2022: Verhaltener Optimismus trotz Krisen

Das aktuelle Stimmungsbild aus der heimischen Start-up-Szene ist da – vor allem liegt deren Fokus auch 2022 wieder verstärkt auf konsequenter Vernetzung. Außerdem: Die vielfältigen Beratungsangebote werden sehr positiv und immer stärker nachgefragt – und zwar nicht nur in der Gründungs-, sondern auch in der Wachstumsphase.

2.8.2022
Mehr lesen
zurück zur News- & Meinungenübersicht